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Die erste Sonderschule für Körperbehinderte wurde im damaligen

Karl-Marx-Stadt am 30.8.1964 im Altbauteil der Markersdorfer Schule

auf der Markersdorfer Straße 91 eröffnet. Die Aufzeichnungen in unserer

Schulchronik berichten aus dieser Zeit von 4 Klassenzimmern, ca. 24

Lehrern und Erziehern und ungefähr 50 Schülern, die bis 16 Uhr betreut

wurden. Sie kamen aus einem Umkreis von ca. 35 km und mussten täglich

mit Taxen und Bussen transportiert werden.

Da das Gebäude nicht rollstuhlgerecht war, wurden die Schüler, die im

Rollstuhl saßen und wenig belastbar waren, zu Hause oder in Kranken-

häusern unterrichtet. 1966 nahm erstmals eine Therapeutin ihre Tätigkeit

auf.


Bevor die Klassen 1 - 4 und der Kindergarten 1968 wegen Platzmangel nach Siegmar in die Oberfrohnaher Str. 35 umzogen, mussten sie vorübergehend wegen Umbauarbeiten in der "Wilhelm - Pieck - OS" im Beimlergebiet betreut werden.   

1980 wurde die ehemalige Ernst-Schneller-Schule in Borna behindertengerecht um- und das Internat entsprechend neu gebaut. Am 21.09.1981 begann der Schulbetrieb hier in der Wittgensdorfer Straße 121a. Diese Schule wurde für viele Delegationen ein Vorzeigeobjekt. Es gab nun großräumige Zimmer und Fachkabinette. Das Internat hatte nur aller 3 Wochen geschlossen. Durch dem Internatsbetrieb wurde es möglich, auch schwerer geschädigte Schüler aufzunehmen.

Nach erfolgtem Umbau 1970 konnten alle Klassen und der Kindergarten

zurück in den Schulteil Siegmar ziehen. Da 1976 die Zahl der Schüler immer

größer wurde und die Räume nicht mehr ausreichend waren, wurde ein

geeignetes Objekt gesucht. 1977 wurden die Lehrer, die an Krankenhäusern

unterrichteten, als eigenständige Einrichtung "Schule am Krankenhaus" von

uns abgetrennt. Zur Sonderschule für Körperbehinderte gehörten nun die

Schulteile Markersdorf, Siegmar und der Kindergarten.

Im Jahre 2007 wurde auf Grund der maroden Bausubstanz der Einrichtung an der Wittgensdorfer Straße der Beschluss gefasst, ein völlig neues Gebäude der Chemnitzer Körperbehindertenschule zu errichten. Im Jahre 2012 erfolgte der erste Spatenstich auf dem ehemaligen Kasernengelände an der Heinrich-Schütz-Straße und ein Jahr später die Grundsteinlegung. Mit etwa 35 Millionen Euro stellte dieses Bauvorhaben den größten Schulneubau Sachsens dar. Am 22. Februar 2016  wurde der Gebäudekomplex mit Schule, Wohnheim, Therapieeinrichtungen und Sporthalle feierlich als „Terra - Nova - Campus" eröffnet. Die Chemnitzer Körperbehindertenschule trägt seitdem den Namen „Die Entdeckerschule".


Derzeit gibt es an unserer Einrichtung:


die Schule mit Abteilungen für


  - körperlich - geistig Behinderte,

  - Lernbehinderte,

  - Grundschüler,

  - Mittelschüler


sowie das Heim und die

sonderpädagogische Beratungsstelle.

1982 erhielt die Schule einen Schulbus mit Hebebühne. Außerdem wurde in diesem Jahr unsere Schule in "Dr. - Friedrich - Wolf - OS" umbenannt und der Kindergarten konnte in Borna seine Arbeit aufnehmen. Ab 1987 wurden 19 Schüler mit sehr hohem Pflegeaufwand in einem Pflegeheim in der Max - Schäller - Straße beschult.


Nach der Wende änderte sich viel. 1990 wurde an der Schule ein Förderverein e.V. gegründet. Wir suchten uns Partnerschulen in Wört, Ulm, Ladenburg und Arnhem (Holland).


Das Internat wurde für die Wiederaufnahme der Schüler aus der Schällerstraße umgebaut. 1993 wurden für die individuelle Förderung Körperbehinderter - auf der Grundlage völlig neuer Konzepte - im Bereich der ehemaligen Polytechnik neue Räume geschaffen (Weben, Schreibmaschine, Naturkundekabinett, Computerkabinett, 3 Werkräume und eine Lehrküche). Außerdem wurde eine, mit Lichtschrankentechnik funktionierende, Eingangstür eingebaut.

www.terra-nova-campus.de

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